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Vogelgrippe in Hobbyhaltung in Teltow-Fläming ausgebrochen

Im Landkreis Teltow-Fläming ist die Vogelgrippe festgestellt worden. (Symbolbild) / Foto: Silas Stein/dpa
Im Landkreis Teltow-Fläming ist die Vogelgrippe festgestellt worden. (Symbolbild) / Foto: Silas Stein/dpa

Neuer Fall der Vogelgrippe: In Teltow-Fläming hat es eine private Hobbyhaltung getroffen. Die Tiere wurden bereits getötet.

In einer Geflügelhaltung im Landkreis Teltow-Fläming ist die Geflügelpest nachgewiesen worden. Bei dem Hobbyhalter seien mehrere Tiere verendet, berichtete ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums. In dem Stall hielten sich demnach Hühner, Enten und Gänse auf. Das Friedrich-Loeffler-Institut hatte den Nachweis auf das Virus am Sonntag bestätigt.

Die Tiere wurden getötet und um den Bestand eine Schutz- und Überwachungszone im Umkreis von drei Kilometern eingerichtet. Wo genau sich der Bestand befand, sagte der Sprecher nicht.

Die Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt, ist eine bei vielen Vogel- und Geflügelarten häufig tödlich verlaufende Infektionskrankheit. Wildvögel können das hochansteckende Virus H5N1 in große Geflügelbetriebe einschleppen.

Seit Anfang September gab es in Deutschland eine Vielzahl von Geflügelpest-Ausbrüchen in Agrarbetrieben. In Brandenburg mussten im Herbst wegen der Tierseuche bislang etwa 200.000 Tiere getötet werden, vor allem Gänse, Enten, Puten und Hühner. Zuletzt wurden im Dezember 26.500 Tiere in einer Hühnerzucht im Kreis Havelland gekeult.

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