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Tierschutzverein: Osterfeuer gefährden Wildtiere

In den Haufen könnten Wildtieren sein, warnt der Tierschutzverein Berlin. (Symbolbild) / Foto: Thomas Banneyer/dpa
In den Haufen könnten Wildtieren sein, warnt der Tierschutzverein Berlin. (Symbolbild) / Foto: Thomas Banneyer/dpa

Für viele gehören große Feuer zum Osterfest dazu. Die Tradition könne aber mit Tierleid verbunden sein, warnt der Berliner Tierschutzverein.

Vor dem Osterfest warnt der Berliner Tierschutzverein vor den Gefahren von Osterfeuern für Wildtiere. «Aus Tierschutzsicht ist der vollständige Verzicht auf Osterfeuer der sicherste Schutz für Tiere», teilte der Tierschutzverein für Berlin und Umgebung mit. Wochenlang aufgeschichtete Haufen aus Holz, Reisig oder Grünschnitt werden demnach von Vögeln, Igeln, Amphibien, Insekten oder anderen Wildtieren als Unterschlupf genutzt. 

«Werden diese Haufen später angezündet, verbrennen oder ersticken viele Tiere qualvoll, weil sie bei Gefahr oft verharren statt zu fliehen», so der Verein. Wer ein Osterfeuer veranstalten wolle, solle den Haufen erst am Tag des Feuers aufschichten - oder den Haufen unmittelbar davor vollständig umsetzen. Allerdings biete auch das keinen kompletten Schutz für die Tiere.

Zudem müsse Totholz nicht in den Flammen enden. Im Garten werde es als wilde Ecke zum Lebensraum für viele Tiere, stärke die natürliche Entwicklung des Gartens und fördere die Artenvielfalt. 

Auch beim Essen könne man sich bewusst für ein tierfreundliches Fest entscheiden - etwa mit wiederverwendbaren Deko-Eiern oder pflanzlichen Alternativen beim Osteressen.

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