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Landkreis Oder‑Spree ruft Notzeit für Wildtiere aus — Fütterung erlaubt

Das Winterwetter mit Eisschichten auf Wiesen und im Wald macht die Nahrungssuche für Rehe und andere Wildtiere schwierig. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa
Das Winterwetter mit Eisschichten auf Wiesen und im Wald macht die Nahrungssuche für Rehe und andere Wildtiere schwierig. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa

Landkreis Oder‑Spree ruft wegen einer bis zu fünf Zentimeter dicken Eisdecke eine Notzeit aus. Jäger dürfen Wildtiere mit Heu und Getreide füttern.

Der Landkreis Oder-Spree ruft eine Notzeit für Wildtiere aus, damit sie trotz dicker Eisdecke überleben. Damit ist die Fütterung erlaubt.

Der Landesjagdverband teilte am Nachmittag mit, der Landkreis sei der erste in Brandenburg, weitere Landkreise sollten zeitnah folgen. Mit dem Ausrufen der Notzeit sollen Jäger Wildtiere mit Futter unterstützen. Mit Heu und Getreide solle das Überleben der Tiere gesichert werden, so der Jagdverband. 

Der Landkreis Oder-Spree bestätigte das Ausrufen der Notzeit, konnte jedoch bislang keine weiteren Angaben dazu machen. 

«Durch Glatteisregen hat sich flächendeckend eine drei bis fünf Zentimeter starke Eisschicht gebildet - sowohl auf Freiflächen wie Wiesen und Äckern als auch im Wald. Diese Eisdecke macht die Nahrungssuche für Wildtiere nahezu unmöglich und birgt zugleich eine erhebliche Verletzungsgefahr, insbesondere bei Fluchtbewegungen», erklärte der Landesjagdverband.

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