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Testspiel von Energie Cottbus gegen Hallescher FC in Finsterwalde nach rassistischen Beleidigungen abgebrochen

Moritz Hannemann (l.) traf im abgebrochenen Test gegen den Halleschen FC. / Foto: Frank Hammerschmidt/dpa
Moritz Hannemann (l.) traf im abgebrochenen Test gegen den Halleschen FC. / Foto: Frank Hammerschmidt/dpa

In Finsterwalde wurde das Testspiel Cottbus–Halles nach rassistischen Affenlauten gegen King Manu in der 102. Minute abgebrochen; zwei Fans entfernt.

Nach einem rassistischen Vorfall ist ein Testspiel von Zweitliga-Aufsteiger FC Energie Cottbus gegen Regionalligist Hallescher FC in Finsterwalde abgebrochen worden. Energie-Profi King Manu war in der 102. Minute der über zwei Stunden angesetzten Begegnung von halleschen Fans mit Affenlauten und verbal beleidigt worden. Er wehrte sich lautstark gegen die Beleidigungen. Die sofort aufmarschierende Polizei machte zwei HFC-Anhänger ausfindig und brachte sie aus dem Stadion. Die Veranstalter entschieden währenddessen, die Partie aus Sicherheitsgründen abzubrechen.

Rassistischer Vorfall verurteilt

In einer gemeinsamen Erklärung verurteilten beide Vereine die Vorkommnisse: «Das heutige Testspiel zwischen dem FC Energie Cottbus und dem halleschen FC wurde aufgrund eines rassistischen Vorfalls gegen einen Spieler von Energie Cottbus abgebrochen. Für Rassismus und Diskriminierung gibt es in beiden Vereinen keinen Platz, weder auf dem Spielfeld noch auf den Rängen!»

Cottbus führte in einer von Beginn an aufgeheizten Partie vor 3016 Zuschauern durch Tore von Moritz Hannemann (55.) und Yusuf Wardak (62.) mit 2:0. Nach der Partie reiste Energie ins Trainingslager ins österreichische Oberndorf in Tirol.

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