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Prudhomme offen für Grand Départ 2029 im Osten Deutschlands

Tour-Direktor Christian Prudhomme. (Archivbild) / Foto: Gregor Fischer/dpa
Tour-Direktor Christian Prudhomme. (Archivbild) / Foto: Gregor Fischer/dpa

Tour-de-France-Direktor Prudhomme begrüßt die Bewerbung für einen Grand Départ 2029 in Ostdeutschland zum 40. Jahrestag des Mauerfalls.

Christian Prudhomme, Direktor der Tour de France, ist einem möglichen Start der Tour de France 2029 im Osten Deutschlands weiter nicht abgeneigt. «Ich stehe dieser deutschen Bewerbung sehr aufgeschlossen gegenüber», sagte er der «Frankfurter Rundschau». Am Samstag beginnt in Barcelona die 113. Frankreich-Rundfahrt.

Die Bewerbung des Vereins «Grand Départ Allemagne» - Mitglied im deutschen Verband German Cycling - hat historischen Charakter: 40 Jahre nach dem Mauerfall soll der Start des größten Radrennens der Welt laut Plan der Organisatoren ein Zeichen für ein vereintes Europa setzen. Mit Etappen in Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen soll die Rolle Ostdeutschlands bei der Wiedervereinigung gewürdigt werden.

«Eine Bewerbung, die Berlin mit einbezieht, ist eine großartige Bewerbung zum 40. Jahrestag des Mauerfalls», sagte Prudhomme. Wenn die Tour «einen Platz in Ereignissen finden kann, die weit über sie hinausgehen, in Ereignissen, die Geschichte geschrieben haben wie der 9. November 1989, dann bedeutet mir das etwas», sagte er weiter. Der Fall der Berliner Mauer sei ein sehr starkes Symbol für ein vereintes Europa. «Das ist in unserer Zeit sehr wichtig. Und Europa beginnt für mich mit der deutsch-französischen Freundschaft», fügte er hinzu.

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