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Nach Unwetter: Besucher der Berlin Tennis Open evakuiert

Die Tennisanlage des LTTC Rot-Weiß stand nach einem Unwetter am Finaltag teilweise unter Wasser. / Foto: Andreas Gora/dpa
Die Tennisanlage des LTTC Rot-Weiß stand nach einem Unwetter am Finaltag teilweise unter Wasser. / Foto: Andreas Gora/dpa

Beim Tennis-Turnier im Grunewald ruht aufgrund der Wetterverhältnisse der Betrieb. Die Besucher mussten zudem das zum Teil überschwemmte Gelände verlassen.

Die Unwetter über der Hauptstadt haben den Zeitplan beim finalen Tag der Berlin Tennis Open durcheinandergewirbelt. Die Wassermassen haben das Gelände zum Teil überschwemmt, sodass sogar die Besucher evakuiert werden mussten. Das Finale zwischen Jessica Pegula aus den USA und der Tschechin Linda Noskova begann erst um 17.38 Uhr mit mehrstündiger Verspätung.

Zuvor waren nach einem «mit den Behörden abgestimmten Notfallplan die Besucher in dem umliegenden Auerbachtunnel sowie im S-Bahnhof Grunewald untergebracht» worden, sagte Pressesprecher Claus Frömming. Auch die Journalisten wurden aufgefordert, das Medienzentrum nicht zu verlassen.

Vor dem Wiederbeginn musste das Gelände von den Wassermassen befreit werden. Zudem musste untersucht werden, ob keine Gefahren mehr für Besucher bestehen. Neben möglichen Stromschlägen hätten auch Stolperfallen ein Risiko darstellen können. 

Hertha öffnet Stadion später

Auch bei den Frauen von Hertha BSC mussten Maßnahmen vor dem Relegationsrückspiel zum Aufstieg in die 2. Bundesliga gegen den 1. FC Saarbrücken ergriffen werden. Aufgrund des Unwetters wurden die Tore des Amateurstadions später geöffnet. Gefeiert werden konnte dann trotzdem, denn die Hertha-Frauen schafften den Aufstieg.

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