Stefan Leitl und Fabian Reese verbindet ein besonderes Verhältnis. Das bedeutet aber nicht, dass der Hertha-Trainer seinen Kapitän schont, wie Reese der «Berliner Morgenpost» erzählte. «Er fordert auch mich jeden Tag heraus, ist nie zufrieden. Er ist mein stärkster Kritiker», sagte der 28-Jährige. «Das ist das Besondere, weil er weiß, was ich kann und eine Menge von mir erwartet. Das macht er aber nicht nur bei mir, sondern durch die Bank weg.»
Leitl sei ein sehr anpassungsfähiger Trainer und wisse «genau, in welchem Maß er Strenge und Maß zulassen muss.» Das Duo arbeitete schon in Fürth zusammen. Seit Februar des vergangenen Jahres sind sie beim Zweitligisten in Berlin wieder vereint. Vor dieser Spielzeit wurde Reese Hertha-Kapitän.
Für die Hertha geht es in den kommenden Wochen in kurzer Folge gegen vier direkte Kandidaten im Aufstiegskampf. Reese will dabei nicht zu weit denken. «Wir haben schon eine Reise in dieser Saison durchgemacht, bei der wir im Sommer dachten, dass wir schon weiter wären, als wir es waren. Es tut uns daher gut, im Kopf defensiv heranzugehen. Wir sollten nicht zu viel von Zielen in der Zukunft reden», sagte er.
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