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Hertha BSC startet Vorbereitung in Berlin – Kader nach elf Abgängen offen

Hertha-Trainer Stefan Leitl muss noch auf Neuzugänge warten. (Archivbild) / Foto: Andreas Gora/dpa
Hertha-Trainer Stefan Leitl muss noch auf Neuzugänge warten. (Archivbild) / Foto: Andreas Gora/dpa

Hertha BSC startet die Vorbereitung in Berlin. Nach elf Abgängen fehlen ein Linksverteidiger und Offensivkräfte. Vier Kaderplätze sind für Akademiespieler reserviert.

Noch ohne Neuzugänge hat Hertha BSC die Vorbereitung auf die 2. Fußball-Bundesliga aufgenommen. Bei warmen Temperaturen begrüßte Trainer Stefan Leitl seine Schützlinge am Nachmittag auf dem Schenkendorffplatz, die rund 75 Minuten vor allem mit Spielformen trainierten.

Angesichts von elf Abgängen, darunter Spieler wie Fabian Reese und Kennet Eichhorn, haben Trainer und Mannschaft noch keine Ziele formuliert. «Wir brauchen jetzt nicht über Auf- oder Abstieg sprechen, sondern das ist der Kader, der aktuell zur Verfügung steht», sagte Leitl nach der ersten Trainingseinheit.

Linksverteidiger und offensive Spieler gesucht

Angesichts der hohen Transfereinnahmen - Hertha muss einen zweistelligen Transferüberschuss erzielen - kann der Verein jetzt selbst tätig werden und Neuzugänge verpflichten. «Wir sprechen schon mit einigen Spielern, die auch gerne zu Hertha kommen wollen», sagte Geschäftsführer Peter Görlich, der sich allerdings auf einen langen Transfersommer bis Ende August einstellt.

Leitl benötigt einen linken Verteidiger und nach dem Abgang von Reese und Michael Cuisance Offensivakteure. «Da werden wir jetzt in aller Ruhe die Prozesse abarbeiten und dann werden wir sehen, wen wir verpflichten können», sagte Leitl. Und ein weiterer Co-Trainer wird in Berlin aufschlagen.

Vier Plätze im Kader für Akademiespieler

Im Kader sind vier Plätze für den Nachwuchs eingeplant, zum Auftakt waren gleich sechs Akademiespieler mit auf dem Platz. «Wir haben angekündigt, dass wir den Berliner Weg nicht nur auf der Tonspur verkünden, sondern tatsächlich auch auf dem Platz zeigen», sagte Görlich.

Trotzdem kündigte Görlich noch Veränderungen an. Angesichts der klammen Kassen müsse jeder Transfer abgestimmt werden, damit man mit den Neuverpflichtungen keinen Schiffbruch erleide. Deshalb hält sich auch Görlich mit Prognosen zurück: «Wir haben noch bis zum 31. August Zeit. Was wir jetzt den möglichen Neuzugängen sagen ist, dass wir die maximalen Ergebnisse herausholen wollen.»

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