Es war ein ungünstiger Zeitpunkt für Erinnerungsfotos. Nach dem wohl endgültigen Ende der Aufstiegsträume warteten in den Katakomben des Olympiastadions junge Fans auf ihre Hertha-Idole. Die Profis nahmen sich Zeit, schrieben Autogramme und posierten für Bilder mit den strahlenden Kindern. Ihre Enttäuschung über das Ende ihrer Aufholjagd blieb bei den Spielern aber groß.
«Natürlich ernüchternd» war das Fazit von Torwart Tjark Ernst nach dem 0:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Die Serie der Berliner mit 13 Zählern aus fünf Spielen endete. «Ich glaube jeder, der heute das Spiel gesehen hat, hat mehr oder weniger ein Spiel auf ein Tor gesehen. Und deswegen ist es natürlich extrem ärgerlich, weil wir uns viel vorgenommen haben und jetzt am Ende ohne Punkte stehen», sagte der Keeper.