Die Füchse Berlin haben in der Champions League vorzeitig das Viertelfinale erreicht. Der deutsche Handball-Meister gewann beim rumänischen Champion Dinamo Bukarest mit 27:21 (13:12) und verteidigte die Tabellenführung. In den verbleibenden drei Partien geht es für die Füchse nur noch um den Gruppensieg. Beste Berliner Werfer waren Mathias Gidsel mit acht Toren und Lasse Andersson mit sechs.
Die Füchse fanden gut in die Partie und gingen schnell mit 3:1 in Führung. Doch nach rund zehn Minuten begann der Offensiv-Motor zu stottern. Die Gäste fanden nur selten ins Tempospiel und ihr Spiel wirkte zunehmend statischer. Die Folge waren jede Menge Unkonzentriertheiten. Wie schon am Sonntag beim 37:32-Sieg in der Bundesliga gegen Stuttgart leisteten sich die Berliner zu viele technische Fehler.
Füchse setzen sich nach dem Seitenwechsel ab
In der überraschend leeren Halle, in der eigentlich nur der lautstarke Hallensprecher für Stimmung sorgte, ging Bukarest kurz vor der Halbzeit sogar erstmalig mit 11:10 in Führung. Dass die Berliner, die einige klare Chancen vergaben, zur Pause keinem Rückstand hinterherlaufen mussten, verdankten sie vor allem Torhüter Dejan Milosavljev und seinen wichtigen Paraden.
Nach dem Seitenwechsel minimierten die Berliner ihre Fehler und standen vor allem in der Defensive noch stabiler. Nach 41 Minuten konnten sie sich erstmals deutlicher absetzen (20:15), und Milosavljev, der insgesamt 21 Paraden zeigte, war für Dinamo nun kaum noch zu bezwingen.
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