Michael Cuisance kann sich sehr gut in die Situation seines zehn Jahre jüngeren Teamkollegen Kennet Eichhorn hineinversetzen. Schließlich galt der Franzose von Zweitligist Hertha BSC einst selbst als eines der vielversprechendsten Talente im Profi-Fußball. Nach seiner Zeit bei Borussia Mönchengladbach wechselte er sogar zum Rekordmeister nach München – fand sich beim FC Bayern allerdings nie zurecht.
Er weiß, wie sich Jungstar Eichhorn (16) gerade fühlt. «Kenny macht es überragend. Im ersten Jahr bist du jung und schaltest den Kopf oft aus. Das zweite Jahr ist schwerer, weil man das wiederholen muss. Aber er ist ein total seriöser Junge, arbeitet sehr hart und hat seine Familie um sich, all das tut ihm sehr gut», befand Cuisance im Trainingslager der Berliner in Portugal.
Cuisance: Eichhorn muss ein Mann werden
Zu viele Ratschläge will der Mittelfeldspieler dem Hertha-Juwel nicht geben. «Er muss seine eigenen Fehler machen. Er muss ein Mann werden. Ich habe so viele Fehler gemacht und jetzt bin ich zwar nicht der perfekte Mika, aber ich bin stolz auf mich», sagte Cuisance.
Eichhorn hatte im Sommer sein Debüt bei den Hertha-Profis gegeben und sich schnell zum Stammspieler im Mittelfeld entwickelt. Beim 6:1 im Pokal-Achtelfinale gegen Kaiserslautern erzielte der Teenager sein erstes Tor im Trikot der Berliner.
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