Fußball-Regionalligist Chemie Leipzig hat Alexander Schmidt als Cheftrainer verpflichtet. Nach einer Mitteilung der Leutzscher wird der 57-Jährige nicht nur Nachfolger des im Dezember freigestellten Adrian Alipour antregen, er übernimmt auch die Position des Sportlichen Leiters in Personalunion. Der Vertrag mit Schmidt ist zunächst bis Sommer 2027 datiert. Chemie rangiert nach 18 Spielen mit sechs Punkten Rückstand zum rettenden Ufer auf Platz 16.
«Mit Alexander Schmidt haben wir einen ausgewiesenen Fußballfachmann als Trainer und Sportlichen Leiter für uns gewonnen. Als Trainer steht er für einen aktiven Spielstil, seine Teams zeichnen sich durch hohe Laufbereitschaft und Intensität aus. Von seinen Spielern fordert er viel ein, setzt dabei aber auch auf Kommunikation, Empathie und gegenseitiges Vertrauen. Durch seine Tätigkeit in mehreren Nachwuchsleistungszentren ist er versiert im Umgang mit jungen Spielern und deren Entwicklung, was unserer jungen Mannschaft sehr zugutekommen wird», sagte Gregor Schoenecker, Vorstand Sport bei Chemie.
Mit der UEFA-Pro-Lizenz kann Schmidt die höchste Trainerqualifikation im europäischen Fußball vorweisen. Zuvor stand der gebürtige Augsburger unter anderem bei 1860 München und Dynamo Dresden, mit denen er Drittliga-Meister wurde, an der Seitenlinie.
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