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BFC Dynamo bezwingt Sparta Lichtenberg 6:3 n.V. und erreicht Finale im Berliner Landespokal

Der BFC Dynamo kann auch in der kommenden Spielzeit auf einen Auftritt in der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde hoffen. (Archivbild) / Foto: Michael Bienefeld/dpa
Der BFC Dynamo kann auch in der kommenden Spielzeit auf einen Auftritt in der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde hoffen. (Archivbild) / Foto: Michael Bienefeld/dpa

BFC Dynamo gewann bei Sparta Lichtenberg 6:3 nach Verlängerung und zieht ins Finale des Berliner Landespokals ein; Spiel wegen Pyrotechnik unterbrochen.

Berlin (dpa/bb) – Regionalligist BFC Dynamo kann weiter auf eine Titelverteidigung im Berliner Landespokal hoffen. Die Mannschaft von Trainer Sven Körner gewann beim Fußball-Oberligisten Sparta Lichtenberg eine dramatische Begegnung mit 6:3 nach Verlängerung und zog ins Endspiel ein.

Nach 45 Minuten hatte es 1:1 gestanden, 2:2 nach 90. In der Nachspielzeit war das Spiel wegen Ausschreitungen zeitweise unterbrochen. BFC-Gegner im Finale am 23. Mai im Mommsenstadion ist Regionalligist VSG Altglienicke, der am Tag zuvor Ligakonkurrent Hertha Zehlendorf mit 4:0 besiegt hatte. 

Frühe Führung für BFC

Außenseiter Lichtenberg profitierte vor 1.050 Zuschauern zwischenzeitlich davon, dass die Partie auf dem Kunstrasenplatz des ausverkauften Paul-Kalkbrenner-Sportfeldes stattfand. 

Der in der Meisterschaft seit Monaten kriselnde BFC war durch Levin Mattmüller in der 7. Minute früh in Führung gegangen. Sparta konnte den Rückstand nach Treffern von Dominic Schmüser (39.) und Berkin Tonk (49.) nicht unverdient in einen 2:1-Vorsprung drehen.

Ausgleich kurz vor Abpfiff

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit glich Lloyd-Addo Kuffour zum 2:2 (89.) aus. Dabei blieb es bis zum Ende der neunminütigen Nachspielzeit. Die kam auch deshalb zustande, weil Fans des BFC im Jubel Barrieren übersprangen.

In der Verlängerung traf Marko Trojanovic zunächst zum 3:2 (95.) für Sparta. Der BFC konnte aber zurückschlagen. Der dreifache Torschütze Leander Fritzsche (101., 107., 128.) und Rufat Dadashov (103) brachten die Gäste mit 6:3 siegbringend weiter.

Partie elf Minuten unterbrochen

Nach dem 3:5 war die Partie zeitweise für elf Minuten unterbrochen, weil BFC-Anhänger außerhalb des Vereinsgeländes Pyrotechnik zündeten. Polizeikräfte eilten herbei. Es kam zu Auseinandersetzungen. 

Weil wohl auch Pyrotechnik von draußen nach innen geworfen wurde, unterbrach Schiedsrichter Julius Hanft in der 110. Minute für elf Minuten das Spiel. Zuvor hatte es in dieser Phase eine Rudelbildung zwischen den Spielern beider Teams gegeben, nach der Sparta-Kapitän Ömer Toktumur die Rote Karte sah (109.).

Vor drei Jahren konnte Sparta den BFC im Semifinale mit 5:1 aus dem Wettbewerb werfen, ebenfalls daheim auf Kunstrasen. Der damalige Berlin-Ligist scheiterte 2023 im Endspiel am Oberligist TuS Makkabi mit 1:3 nach Verlängerung.

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