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Mattuschka nach VSG-Pokalsieg: «Bin da oben fast gestorben»

Nietfeld brachte die VSG in der Verlängerung in Führung. / Foto: Matthias Koch/dpa
Nietfeld brachte die VSG in der Verlängerung in Führung. / Foto: Matthias Koch/dpa

Abseitstor, Elfer-Drama und Gelb-Rote-Karte: Das Berliner Pokalfinale bietet einiges. Nach einem Platzverweis scheint der BFC im Vorteil, doch Altglienicke schlägt zurück.

Der Landespokal-Triumph der VSG Altglienicke verlangte auch dem sportlichen Leiter Torsten Mattuschka alles ab. «Ich bin da oben fast gestorben», sagte der Ex-Profi dem rbb nach dem 2:1 des Regionalligisten gegen den BFC Dynamo über sein Mitleiden auf der Tribüne. 

«Jedem, mit dem ich da oben gesprochen habe, habe ich gesagt, heute können nur wir dieses Spiel gewinnen. Sonst glaube ich an nichts mehr, weil das absolut verdient ist. Der BFC hat nichts für dieses Finale gemacht und das ist so geil, die Jungs jetzt zu sehen mit diesem Pokal», freute sich der 45-Jährige, der auch als TV-Experte tätig ist. 

Die VSG war besonders in der ersten Halbzeit drückend überlegen und hätte führen müssen. Doch nach der regulären Spielzeit stand es 1:1 und Altglienicke war in Unterzahl. In der Verlängerung sorgte Jonas Nietfeld mit seinem Kopfballtor für riesigen Jubel, auch bei Mattuschka.

Keeper Zwick: Schlechte Nacht, guter Tag

Torwart Luis Maria Zwick wurde trotz Nervosität vor dem Spiel mit einem parierten Elfer und mehreren Paraden in der Schlussphase zum Helden. «Meine Nacht heute war beschissen, umso geiler ist der Tag jetzt», sagte der Keeper dem rbb. «Ich trinke eigentlich keinen Alkohol, aber heute werden wir das Ding so abreißen.»

In der ersten Runde des DFB-Pokals, für die sich Altglienicke mit dem Sieg qualifizierte, wünscht sich Mattuschka einen großen Namen. «Es muss nicht mal Bayern sein, irgendwas Traditionelles: Schalke, Gladbach, Werder Bremen. Irgend sowas Cooles, wo du vielleicht noch eine kleine Chance hättest.» Viel Zeit zum Feiern mit seinem Team hatte der frühere Unioner nicht. Er wollte noch seine Tochter bei einem Cheerleading-Wettbewerb unterstützen.

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