Wenn Alba Berlin am Sonntag daheim gegen Rasta Vechta in die Viertelfinal-Playoffs der Basketball-Bundesliga startet (18.30 Uhr/Dyn), dann sind die Berliner zwar Favorit, haben aber auch großen Respekt vor dem Gegner. «Ein sehr heißes Team, die einen extrem guten Endspurt hingelegt haben. Die kommen mit sehr viel Selbstbewusstsein. Ein sehr ekliger Gegner», sagte Kapitän Jonas Mattisseck. Für Trainer Pedro Calles sind sie sogar «vielleicht eines der besten Teams der Rückrunde».
Vechta hatte sich in den letzten Wochen auf Platz sieben hochgekämpft und sich dann am Dienstag souverän im Play-In gegen Trier durchgesetzt. Alba hatte sich als Tabellenzweiter zuvor direkt das Playoff-Ticket gesichert. Und deshalb startet Alba nun mit zwei Heimspielen in die Best-of-Five-Serie. «Das ist für uns eine Chance und auch ein Privileg, vor heimischem Publikum starten zu dürfen», sagte Mattisseck.
Alba muss Vechtas starke Offensive stoppen
Die beiden Duelle der Punkterunde konnte Alba jeweils knapp gewinnen. Doch seitdem hat sich bei Vechta einiges getan. «Sie haben in der Saison noch einmal umgestellt. Und seitdem lief es deutlich besser bei denen», sagte der Alba-Kapitän. Vechta hat die zweitbeste Offensive der Liga. Für Mattisseck ist deshalb klar: «Wir müssen sie stoppen. Und dafür müssen wir in der Defensive in jedem Fall eine Schippe drauflegen.»
Allerdings plagen Alba in den letzten Tagen einige Personalsorgen. Flügelspieler Sam Griesel musste wegen eines Infekts pausieren und Mattisseck war umgeknickt und musste auch kürzertreten. Zudem fehlte Neuzugang Michael Rataj schon im letzten Punktspiel gegen Jena mit Fußproblemen. «Und da geht die Genesung langsamer voran, als wir dachten», berichtete Calles. So steht zumindest hinter Ratajs Einsatz am Sonntag ein Fragezeichen.
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