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Berliner Senat entlässt Staatssekretär für Digitalisierung Matthias Hundt

In der Senatskanzlei im Roten Rathaus sind wichtige Personalentscheidungen gefallen. (Symbolbild)  / Foto: Michael Brandt/dpa
In der Senatskanzlei im Roten Rathaus sind wichtige Personalentscheidungen gefallen. (Symbolbild) / Foto: Michael Brandt/dpa

Der Berliner Senat hat Staatssekretär Matthias Hundt entlassen. Florian Hauer übernimmt seine Digital- und Verwaltungsaufgaben; Hundt bestreitet Vorwürfe.

Der Senat hat den bisherigen Staatssekretär für Digitalisierung, Matthias Hundt, wie angekündigt entlassen. Das sagte Senatssprecherin Christine Richter nach der entsprechenden Sitzung, bei der das offiziell beschlossen wurde. Anschließend habe Hundt im Roten Rathaus seine Entlassungsurkunde überreicht bekommen. 

In der Senatssitzung sei gleichzeitig Florian Hauer mit den bisherigen Aufgaben Hundts als Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung und als Chief Digital Officer (CDO) betraut worden, sagte Richter. Hauer übernimmt sie zusätzlich zu seinen bisherigen Tätigkeiten als Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten.

Hundt nahm seine Bitte um Entlassung zurück

Hundt hatte in der vergangenen Woche zunächst um seine Entlassung gebeten, die Bitte dann aber zurückgenommen. Daraufhin hatte Senatssprecherin Richter angekündigt, der Senat werde ihn entlassen. 

Nach dem Landesbeamtenversorgungsgesetz haben Beamte, die nicht auf eigenen Antrag entlassen werden, Anspruch auf ein Übergangsgeld für die Dauer von mindestens sechs Monaten. In Hundts Fall geht es dabei um rund 50.700 Euro. Hundt hatte seine Aufgaben erst Mitte März übernommen. 

Durch Recherchen von MDR und RBB war bekanntgeworden, dass die Staatsanwaltschaft Dresden im Kontext der Insolvenz einer Firma Hundts ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft Dresden wurde am 25. November 2025 ein Insolvenzverfahren über das Vermögen von Hundts Beratungsunternehmen SDC Sachsen Digital Consulting GmbH eröffnet. Hundt ließ über seinen Anwalt mitteilen, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe seien haltlos.

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