Die Berliner Polizei hat beim Christopher Street Day (CSD) auch mögliche Gegendemonstranten aus dem rechtsextremen Spektrum im Blick. Am Bahnhof Potsdamer Platz überprüften Einsatzkräfte aktuell 15 Personen einer mutmaßlichen rechten Gruppierung, die sich auf dem Weg zu einer Versammlung befänden, teilte die Polizei mit.
«Eine Person führte einen verbotenen Gegenstand mit sich und darf nicht mehr an der Versammlung teilnehmen», schrieb die Polizei. «Im Anschluss begleiten unsere Einsatzkräfte die restliche Gruppe zu ihrem Kundgebungsort.»
Polizeisprecher Florian Nath sagte, bisher schaue er entspannt auf die Lage. Im Verhältnis zu den mehreren Hunderttausend Besuchern, die zum CSD erwartet würden, sei die Überprüfung der Gruppe marginal gewesen. Die Polizei will heute stadtweit mit rund 2.200 Kräften im Einsatz sein, um den CSD und andere Veranstaltungen abzusichern.
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