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Gründerregion Brandenburg bietet ideale Startbedingungen für junge Unternehmen

Digitale Tools und flexible Arbeitsorte gehören für viele Gründer in Brandenburg heute selbstverständlich zum Unternehmensalltag. / Foto: garetsvisual auf freepik.com
Digitale Tools und flexible Arbeitsorte gehören für viele Gründer in Brandenburg heute selbstverständlich zum Unternehmensalltag. / Foto: garetsvisual auf freepik.com

Warum Brandenburg für Gründer attraktiv ist: Förderprogramme wie GiB und ILB, Start-up-Zentren, Investorennetzwerke und kurze Wege zu Beratung und Finanzierung.

Brandenburg entwickelt sich zunehmend zu einem attraktiven Pflaster für Unternehmensgründungen. Innovative Geschäftsideen finden hier immer schneller die nötige Unterstützung. Das Land punktet mit günstigen Lebens- und Arbeitsbedingungen, einer starken Forschungslandschaft und einem dichten Netz aus Förderstellen, Coworking-Spaces und Start-up-Zentren. Dieses Angebot unterstützt Erstgründer und technologieorientierte Projekte gleichermaßen dabei, stabil zu wachsen.

Brandenburg punktet mit Freiraum und hoher Lebensqualität

Was Brandenburg besonders macht, ist die Kombination aus Freiraum und Fokus. Während in der benachbarten Metropole Berlin der Wettbewerb um bezahlbare Büros und Aufmerksamkeit hoch ist, bietet Brandenburg Gründern Entfaltungsmöglichkeiten und eine hohe Lebensqualität im Grünen.

Die Wege zu den Behörden und Förderern sind kürzer. Der brandenburgische Spirit verbindet Bodenständigkeit mit dem Drang nach Innovation und schafft ein Umfeld, in dem Gründer den Strukturwandel des Landes aktiv mitgestalten.

Förderprogramme garantieren eine gezielte Unterstützung

Ein wichtiger Anlaufpunkt ist das Programm „Gründen in Brandenburg (GiB)“. Es bietet Existenzgründern Informationen, eine erste Beratung und den Kontakt zu regionalen Partnern. Über eine digitale Landkarte finden Gründungswillige die passenden Ansprechpartner in fast allen Landkreisen – egal ob in Potsdam, Cottbus, Frankfurt (Oder) oder Oberhavel.

Institution / Programm Kernleistung Zielgruppe
Gründen in Brandenburg (GiB) Erstberatung & regionale Ansprechpartner Alle Existenzgründer
Investitionsbank (ILB) Finanzierung (Zuschüsse, Darlehen, Bürgschaften) Start-ups mit Kapitalbedarf
Businessplan-Wettbewerb (BPW) Businessplan-Check, Seminare & Canvas Gründer in der Vorbereitungsphase
WFBB (Wirtschaftsförderung) Konzeptprüfung & Investorensuche Wachstums- & technologieorientierte Teams
Start-up-Zentren (MWAEK) Büro/Labor, Mentoring & strukturierte Förderrunden Innovative Start-ups
Social Impact gGmbH Zielgruppenspezifische Beratung Gründerinnen, Migration, Inklusion

Ergänzend zur Beratung unterstützt die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) junge Firmen finanziell. Dass dies eine tragende Säule der Wirtschaft ist, zeigt das aktuelle Fördervolumen: Allein im vergangenen Jahr unterstützte die Investitionsbank Vorhaben mit rund 2 Milliarden Euro. Das Spektrum reicht von kleinen Starthilfen bis hin zu Finanzierungslösungen für Personal oder Forschung und Entwicklung.

Ein weiteres wichtiges Format ist der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW). Als eine der größten regionalen Initiativen hilft der Wettbewerb dabei, Ideen systematisch zu tragfähigen Geschäftsplänen weiterzuentwickeln – inklusive Seminaren und Canvas-Modellen.

Netzwerke fördern den Erfolg und internationale Perspektiven

Die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) ist die zentrale Anlaufstelle im Gründungs-Ökosystem. Sie begleitet Unternehmen bei der Konzeptprüfung, hilft bei der Investorensuche und vernetzt Gründer mit Branchenexperten sowie europäischen Partnern über das Enterprise Europe Network (EEN).

Zusätzlich bieten regionale IHKs, Hochschul-Gründerservices und Fachstellen Beratung für spezifische Zielgruppen an – etwa für Gründerinnen oder Menschen mit Migrationshintergrund. So ist die Hilfe für jeden zugänglich.

Start-up-Zentren schaffen Raum für Austausch und Wachstum

In den neuen Start-up-Zentren in Brandenburg entstehen durch Austausch, Mentoring und gemeinsame Projekte tragfähige Netzwerke für nachhaltiges Wachstum junger Unternehmen. / Foto: DC Studio auf freepok.com

Brandenburg baut aktuell die Infrastruktur für junge Unternehmen massiv aus. Bis 2028 entstehen sechs neue Start-up-Zentren, die mit über 17 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln gefördert werden. Diese Zentren befinden sich in Potsdam, Beeskow, Cottbus, Wildau, Bad Belzig und Strausberg. Gründer erhalten dort nicht nur Büro- und Laborräume, sondern werden in sechs- bis zwölfmonatigen Programmen intensiv begleitet – von Patentfragen bis zur Kundenakquise.

Ein Beispiel ist das „Incubator Village“ in Beeskow, das bereits erste Erfolge feiert. Hier gibt es Mentoring, Workshops und moderne Arbeitsplätze. Auch mobile Tiny Spaces und ein Showroom stehen bereit, um neue Produkte direkt sichtbar zu machen.

Investorennetzwerke sichern den Zugang zu notwendigem Kapital

Da der Zugang zu Kapital die wichtigste Voraussetzung für das Wachstum junger Unternehmen darstellt, nutzen Brandenburger Start-ups für den Kontakt zu Risikokapitalgebern verstärkt regionale Netzwerke. Eine zentrale Rolle spielt dabei der BACB (Business Angels Club Berlin-Brandenburg), da dieser Verband private Investoren und Gründer gezielt zusammenführt. In der Praxis erfolgt die Investorensuche meist über Pitch-Events in den Start-up-Zentren oder im Rahmen des BPW, wodurch Gründer ihre Konzepte unmittelbar vor Kapitalgebern der gesamten Region präsentieren können. Für technologieorientierte Gründungen bieten zudem die Beteiligungsmodelle der Brandenburg Kapital eine solide Basis, welche den Zugang zu weiteren privaten Geldgebern oft erst ermöglicht.

Kluge Vorbereitung ebnet den Weg zum eigenen Unternehmen

  • Idee prüfen: Vor dem Förderantrag sollte die Marktanalyse stehen. Kostenfreies Feedback gibt es bei der Erstberatung über GiB oder die zuständige IHK.
  • Netzwerke nutzen: Der Businessplan-Wettbewerb sowie der Austausch in Coworking-Spaces unterstützen dabei, Struktur in das Vorhaben zu bringen. Als ergänzende Ressource hilft der Start-up Guide von Lexware bei der konzeptionellen Vorbereitung und erleichtert den Aufbau erster Kontakte zu Investoren.
  • Förderung rechtzeitig planen: Die Berater von ILB und WFBB helfen dabei, die passenden Zuschüsse oder Darlehen zu finden. Wichtig ist, sich frühzeitig über Antragsfristen zu informieren.
  • Start-up-Zentren ansteuern: Gerade bei technologieorientierten Ideen lohnt sich die Bewerbung für ein Programm in einem der sechs neuen Zentren, um Coaching und Infrastruktur direkt vor Ort zu nutzen.

Brandenburg bietet Gründern heute ein engmaschiges Netz an Unterstützung. Wer frühzeitig plant und die vorhandenen Partner einbindet, findet hier die nötigen Ressourcen, um seine Geschäftsidee erfolgreich umzusetzen.