Cottbus' Oberbürgermeister Tobias Schick (SPD) sieht in dem Spitzenplatz der Stadt in einem Wirtschaftsranking einen Fingerzeig, den eingeschlagenen Weg zuversichtlich weiterzugehen. «Platz 1 im Dynamikranking, das ist eine Hausnummer», teilte der Politiker mit. Die Ansätze des Strukturwandels mit dem Bahnwerk oder der Medizinischen Universität Lausitz Carl Thiem seien demnach die richtigen.
Eine Studie der Gesellschaft IW Consult des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass Cottbus wirtschaftlich die größten Fortschritte verzeichnet. Die Stadt schaffte es auf den ersten Platz des Dynamikrankings. Dieses misst, welche Regionen sich in den vergangenen zwei Jahren am stärksten verbessert haben.
Cottbus übernehme in der Lausitz eine zentrale Ankerfunktion als urbaner Wissens- und Innovationsstandort mit der einzigen technischen Universität Brandenburgs, sagte Hanno Kempermann von IW Consult.
Neben der Förderung von Wissenschaft, Forschung und Entwicklung würden wirtschaftliche Aktivitäten an ökologischen Leitthemen wie Wasserstoff, Elektrifizierung und erneuerbaren Energien ausgerichtet. Regionen wie Cottbus zeigten, wie Strukturwandel gelingen könne. Zuvor hatte der «Spiegel» darüber berichtet.
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