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Berlin soll ganz im Westen ein neues Stadtquartier bekommen

Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) will die Planungen für ein neues Stadtquartier im Westen Berlins voranbringen. (Archivfoto)  / Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) will die Planungen für ein neues Stadtquartier im Westen Berlins voranbringen. (Archivfoto) / Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Platz für mindestens 2.400 Wohnungen und 5.000 Menschen - und vielleicht ein olympisches Dorf: Was steckt hinter dem Projekt für ein neues Stadtquartier?

Der Berliner Senat bringt die Planungen für das neue Stadtquartier «Stadteingang West» weiter voran, in dem künftig rund 5.000 Menschen wohnen sollen. Das teilte Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) mit.

Auf einer Fläche von rund 45 Hektar sollen ganz im Westen der Stadt zwischen den S-Bahnhöfen Westkreuz und Grunewald mindestens 2.400 neue Wohnungen entstehen. Der Senat beschloss bei seiner jüngsten Sitzung den Rahmenplan dafür.  

Kernbereich des neuen Stadtquartiers ist der ehemalige Güterbahnhof Grunewald. Das Neubauprojekt soll das landeseigene Wohnungsunternehmen Howoge übernehmen. Noch ist das Stadtquartier Zukunftsmusik - die weitere Entwicklung ist Gaebler zufolge für die nächsten zehn Jahre vorgesehen. 

Auf dem Areal wäre auch Platz für das olympische Dort 

Das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs sei auch ein idealer Standort für ein olympisches Dorf, sagte Gaebler - für den Fall, dass Berlin Austragungsort der Olympischen oder Paralympischen Spiele werden sollte. Davon hängt für die weitere Planung des Bauprojekts einiges ab - die Bewerbung um Olympische Spiele könne durchaus eine Dynamik in die Entwicklung bringen, sagte Gaebler. 

Die Idee ist, einen Teil der Wohnungen für die Unterbringung von Athletinnen und Athleten zu nutzen und später dann zu vermieten. 

Hintergrund der Pläne für das neue Stadtquartier ist nicht zuletzt die Autobahnplanung zum Ersatzneubau des Autobahndreiecks Funkturm (Charlottenburg-Wilmersdorf). Dadurch werde eine Entwicklung der bisher schwer zugänglichen Flächen möglich.

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