Einen Monat lang will die schwul-lesbische Szene in Berlin mit dem sogenannten «Pride Month» für mehr Sichtbarkeit und Gleichberechtigung werben. Der Monat mit zahlreichen Veranstaltungen beginnt am (heutigen) Donnerstag, Höhepunkt ist die große Parade zum Christopher Street Day (CSD) am 25. Juli.
Der «Pride Month» Berlin wurde 2021 vom Berliner CSD e.V. ins Leben gerufen, «um aktuellen Themen der queeren Community mehr Raum zu geben». In diesem Jahr gibt es Ausstellungen, Fahrrad-Stadtführungen, Podiumsdiskussionen, Konzerte und natürlich Partys.
Politik, Gottesdienst, Straßenfest
Mit Blick auf die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus ist eine «Queere Wahlarena mit den Spitzen der Politik» geplant. Am 24. Juli lädt die Marienkirche zu einem «CSD-Gottesdienst: Liebe braucht die Community».
Ein weiterer Höhepunkt ist das «32. Lesbisch-schwule Straßenfest» in Schöneberg am 18. und 19. Juli. Am 23. Juli findet die «Canal Pride» statt: Zahlreiche Schiffe sind als Demonstration und Party auf der Spree unterwegs. Der «Dyke*March» Berlin - eine Demonstration für lesbische Sichtbarkeit - startet am Vorabend des Berliner CSD am 24.7.
Der Berliner Christopher Street Day ist eine der größten Veranstaltungen der lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und queeren Community in Europa.
Der CSD erinnert an die Aufstände der queeren Community in der Christopher Street in New York City (USA) von 1969.
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