Christof Weingold ist erfolgreicher Autor einer Krimiserie um den Privatdetektiv Hardy Engel, der im glitzernden Hollywood der zwanziger Jahre ermittelt. Jetzt entführt der Autor unter dem Pseudonym Alexander Eden die Leser nach Berlin am Vorabend des Ersten Weltkriegs.
Noch ist den Menschen die Barbarei eines großen Kriegs unvorstellbar, sie fühlen sich vielmehr auf dem Höhepunkt der Zivilisation. Doch der äußere Glanz täuscht. Als Menetekel erscheint ein Todesfall im Berliner Grand Hotel Imperial. Ein schwerreicher Unternehmer hat scheinbar Selbstmord begangen.
Die Hoteldetektivin Emma Stein hingegen kann beweisen, dass das Opfer erpresst und ermordet wurde. Der tote Unternehmer wollte in seinen Fabriken offenbar eine millionenschwere Erfindung zu Geld machen. Ein solches Patent muss zwangsläufig Neider hervorrufen. Welche Rolle spielt hierbei die kriminelle Unterwelt Berlins? Und wer war die geheimnisvolle Geliebte des Toten?
Der Roman «Die Hoteldetektivin – Mord in Suite 204» überzeugt mit einem spannenden, straff erzählten Plot mit vielseitigen Figuren und bietet einen unterhaltsamen Einblick in eine untergegangene Welt. Eine nuancierte zeithistorische Schilderung der Berliner Gesellschaft in der Epoche des Fin de Siècle.
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