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Anne Hathaway wählt Rollen ohne Rücksicht auf Publikum

Für ihre Darstellung in «Les Misérables» erhielt Anne Hathaway 2013 den Oscar als beste Nebendarstellerin. (Archivbild) / Foto: M10s/TheNEWS2 via ZUMA Press Wire/dpa
Für ihre Darstellung in «Les Misérables» erhielt Anne Hathaway 2013 den Oscar als beste Nebendarstellerin. (Archivbild) / Foto: M10s/TheNEWS2 via ZUMA Press Wire/dpa

Mit «Plötzlich Prinzessin» und «Der Teufel trägt Prada» wird Anne Hathaway weltberühmt. Was sie bei der Auswahl ihrer Rollen beachtet.

Die amerikanische Hollywood-Schauspielerin Anne Hathaway lässt sich bei der Wahl ihrer Rollen nicht von den Erwartungen des Publikums leiten. «Ich kann ehrlich gesagt nicht behaupten, dass ich meine kreativen Entscheidungen darauf ausrichte, das Publikum glücklich zu machen», sagte der «Plötzlich Prinzessin»-Star in einer Presserunde.

Ihr sei es wichtig, nicht auf bestimmte Rolle festgelegt zu werden. «Als „Der Teufel trägt Prada“ herauskam, wurde mir irgendwie klar, wie groß der Erfolg war, und ich beschloss, mich von solchen Rollen etwas zurückzuziehen.» Menschen hätten anscheinend eine sehr festgefahrene Vorstellung davon gehabt, welche Rollen sie spielen könne, sagte die 43-Jährige. Bewusst habe sie daher versucht, sich mit unterschiedlichen Rollen herauszufordern.

Abgeschworen hat die 43-Jährige ihren frühen Publikumserfolgen aber nicht: Zurzeit läuft der «Der Teufel trägt Prada 2 in den Kinos». «Manchmal ist es schön, wenn man weiß, dass man etwas macht, woran sich die Leute erfreuen werden, wie zum Beispiel "Der Teufel trägt Prada"», so die Schauspielerin.

Neben «Der Teufel trägt Prada 2» ist die Oscarpreisträgerin ab dem 21. Mai als gebrochener Popstar im Film «Mother Mary» zu sehen.

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