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Zwölf Jahre Gefängnis nach tödlicher Messerattacke in Berlin

Ein Mann ist in Berlin wegen Totschlags zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden.  / Foto: Monika Skolimowska/dpa
Ein Mann ist in Berlin wegen Totschlags zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden. / Foto: Monika Skolimowska/dpa

Beim Kartenspielen in Berlin eskaliert die Situation: Es kommt zu Messerstichen, ein Leben endet. Nun fiel das Urteil gegen den Täter.

Weil er einen anderen Mann im Januar in Berlin mit einem Küchenmesser getötet hat, ist ein 31-Jähriger wegen Totschlags zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Grund für die Tat sei im Prozess allerdings nicht aufgeklärt worden, teilte die Sprecherin der Strafgerichte mit.

Laut den Feststellungen im Prozess tötete der 31-jährige Afghane Rafiullah S. in den frühen Morgenstunden des 31. Januar in der Wohnung eines Freundes in Berlin-Mahlsdorf einen weiteren Gast. Er habe dem 21-jährigen Landsmann «ohne erkennbaren Anlass» das 30 Zentimeter lange Messer in den Hals und in die Brust gestoßen und ihm so schwerste Stich- und Schnittverletzungen zugefügt. Das Opfer verblutete.

Beim Urteil habe das Gericht auch die schweren psychischen Folgen für die anderen Gäste, die mit dem Angeklagten und dem Opfer aßen und Karten spielten, als strafverschärfend bewertet. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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