Nach einem bewaffneten Überfall auf einen Geldtransporter mit Beute in Millionenhöhe kommen vier Männer am Montag (9.15 Uhr) vor das Berliner Landgericht. Sie sollen im März vorigen Jahres im Stadtteil Marzahn einen Transporter mit zwei Fahrzeugen eingekesselt, Schüsse abgegeben und 26 Geldkassetten mit rund 2,4 Millionen Euro geraubt haben. Die Anklage gegen die 21- bis 26-Jährigen lautet unter anderem auf versuchten Mord und schweren Raub.
Die Insassen des Transporters seien wegen der Panzerung der Fahrerkabine durch die Schüsse nicht verletzt worden, so die Staatsanwaltschaft. Bereits kurz nach der Tat habe die Polizei auf einem Gewerbegelände in Berlin-Neukölln das Fluchtauto, Tatwerkzeug und auch die Beute sichergestellt. Die Angeklagten wurden rund zwei Monate später festgenommen und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind bislang 23 Tage bis zum 11. Mai terminiert.
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