In Brandenburg ist die Zahl der Badetoten im vergangenen Jahr etwas gesunken. 25 Menschen seien 2025 in den dortigen Gewässern ums Leben gekommen, teilte die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) im niedersächsischen Bad Nenndorf mit. Ein Jahr zuvor waren es noch 30 gewesen. Auch deutschlandweit sank die Zahl der Badetoten den Angaben zufolge um 18 auf 393.
In Brandenburg wie bundesweit kamen wieder deutlich mehr Männer als Frauen im Wasser ums Leben: Das Verhältnis im Bundesland lag bei 22 zu 3. Die meisten Opfer in der Region (14) ertranken in Seen.
DLRG fordert mehr Prävention und Schwimmlernangebote
Der Schlüssel zu geringeren Unfallzahlen liege in der Präventionsarbeit, sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. «Insbesondere Menschen, die nicht sicher schwimmen können, müssen für die möglichen Gefahren sensibilisiert werden.» Auch Angler auf Booten, Paddler oder Segler seien leider «noch allzu oft unbedarft, was ihre eigene Sicherheit betrifft».
Daneben forderte die DLRG-Präsidentin weiter einen Ausbau der Angebote für das Schwimmenlernen – vor allem in den Schulen. «Unsere Kinder können mehrheitlich nicht sicher schwimmen, wenn sie die Grundschule verlassen. Sie stehen fortan immer weniger unter Beobachtung der Eltern und sind ein Leben lang gefährdeter am und im Wasser. Aus Sicht der DLRG ist das ein unnötiges Lebensrisiko.»
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